Ich stand vor genau derselben Entscheidung und habe mich schließlich für einen Bausatz entschieden. Der größte Unterschied zu einem Metall-Pizzaofen ist tatsächlich die Wärmespeicherung – der Stein hält die Hitze stundenlang.
Nach dem Aufheizen kannst du erst Pizza backen und danach noch Brot oder Aufläufe ohne neues Feuer machen. Genau dafür lohnt sich ein massiver Kuppelofen deutlich mehr als ein dünnwandiges Gerät.
Ich habe mich letztlich für einen Kuppelofen Bausatz für Pizza entschieden, konkret den Cuppo-Bausatz von holz-feuer.shop. Der Aufbau war dank nummerierter Schamottsteine einfacher als gedacht und an einem Wochenende erledigt.
Der Ofen erreicht locker um die 450 °C, wodurch Pizza in etwa einer Minute fertig ist. Gleichzeitig fällt die Temperatur danach langsam ab, was perfekt für Brotbacken am nächsten Morgen ist.
Seitdem wird er bei uns viel öfter genutzt als erwartet, vor allem bei Gästen. Das Ganze ist eher ein Garten-Mittelpunkt geworden als nur ein Küchengerät.
Mein Fazit: Aufwand ja, aber der Nutzen ist dauerhaft – und geschmacklich eine völlig andere Liga.
Ich überlege schon länger, ob ich mir einen richtigen Holzofen für draußen bauen soll. So ein mobiles Gerät ist zwar praktisch, aber irgendwie fehlt mir da das echte Ofen-Feeling wie im Urlaub in Italien. Außerdem möchte ich den Ofen nicht nur für Pizza, sondern auch mal für Brot oder Braten nutzen.
Meine Frage: Lohnt sich der Aufwand eines festen Ofens wirklich oder nutzt man ihn am Ende doch kaum?