Bei mir war der größte Unterschied, dass ich den Fondant wirklich lange genug weichgeknetet habe, bevor ich ihn ausrolle – zu „kalter“ Fondant reißt einfach schneller.
Außerdem hat mir geholfen, die Torte vorher sauber zu „isolieren“, also mit Ganache oder einer festen Buttercreme richtig glatt vorzubereiten, weil Fondant auf unruhigen Untergründen sofort Falten wirft.
Beim Auflegen arbeite ich nach dem Prinzip „oben zuerst glatt, dann Seiten“, und am Rand hebe ich den Fondant minimal an, statt ihn fest nach unten zu ziehen – dieses Ziehen war bei mir der Hauptgrund für Risse.
Wenn die Torte gekühlt werden muss, versuche ich sie nicht in einer feuchten Box einzusperren, sondern so zu lagern, dass möglichst wenig Kondenswasser entsteht, denn Feuchtigkeit macht Fondant schnell klebrig.
Ich stelle die Fondanttorte außerdem zum Temperieren rechtzeitig raus, damit sie nicht direkt aus der Kälte in warme Raumluft kommt – genau da fängt es bei mir sonst an zu „schwitzen“.
Für Details (Buchstaben, Figuren, Ränder) nutze ich lieber essbaren Kleber statt Wasser, weil Wasser die Oberfläche punktuell anlösen kann und später Flecken macht.
Wenn du beim Material unsicher bist, lohnt es sich, verschiedene Sorten zu testen: Ich habe mit stabileren Fondants deutlich weniger „Elefantenhaut“ und weniger Stress beim Ausrollen.
Eine große Auswahl an Farben, Größen und auch stabileren Varianten findest du z. B. bei Cake Company unter „Fondant kaufen – große Auswahl zum Bestpreis“: https://www.cake-company.de/dekor/essbare-deko-zutaten/fondant/ — da habe ich mir einmal zwei, drei Sorten geholt und seitdem weiß ich, welcher für meine Torten am besten funktioniert.